Die interkommunale Zusammenarbeit durch Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE)

Die in den ländlichen Räumen verstärkt auftretenden Probleme und der sich beschleunigende Strukturwandel führen mittlerweile zu einem Umdenkprozess bei den kommunalen Verantwortlichen: Kirchturmdenken wird überwunden, freiwillig wird über Gemeindegrenzen hinweg die Kooperation gesucht. Die interkommunale Zusammenarbeit durch Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE) ist in aller Munde.

Das Amt für Ländliche Entwicklung unterstützt die Gemeinden bei der Erstellung eines sog. Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts (ILEK), um die Entwicklungsaktivitäten zu koordinieren. Bei den daraus entstehenden Projektvorschlägen wird großer Wert auf die Realisierbarkeit gelegt.

Ein „Umsetzungsbegleiter“ unterstützt die Akteure vor Ort bei den Projekten und Maßnahmen, erkundet Instrumente und Förderprogramme der einzelnen Ressorts und stimmt deren Einsatz bestmöglich ab.

2011 gründete sich die ILE mit den Gemeinden Hohenau, Mauth und der Stadt Freyung. Im Frühjahr 2013  wurde die interkommunale Zusammenarbeit um die Gemeinde Philippsreut und im Herbst 2014 um die Gemeinden Grainet und Hinterschmiding erweitert.

Derzeit ist die ILE Wolfsteiner Waldheimat in folgenden Handlungsfeldern aktiv:

-        Natur, Landschaft, ortsräumliche Siedlungsstruktur, nachhaltige Landnutzung,

-        historische Kulturlandschaft

-        Demographische Entwicklung, Jugend, Senioren, Gesundheit, Ernährung

-        Tourismus, Wirtschaft, Handwerk, Energie

-        Bildung, Kunst, Kultur, regionale Identität

-        Grund- und Nahversorgung, kommunale Dienstleistungen, Kommunikation, Marketing

Vielen Dank für die zahlreiche Teilnahme an der Online-Umfrage, es wurden 153 Stimmen gezählt. Der Name "Wolfsteiner Waldheimat" wurde von Ihnen aus drei Vorschlägen mit 45% gewählt.